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Pflichtexemplare

Die Pflichtstückablieferung hat in Bayern eine bis in das Jahr 1663 zurückreichende Tradition. Sie wurde zuletzt durch das "Gesetz über die Ablieferung von Pflichtstücken" vom 6.8.1986 geregelt. Das Ziel der Pflichtablieferung aus der Produktion der kommerziellen Verlage und der Selbstverleger ist es, mit diesen Veröffentlichungen einen wesentlichen Teil des in Bayern entstehenden Kulturgutes möglichst umfassend zu sammeln und zu erhalten.

Von jeder in Bayern veröffentlichten Publikation muss der Verleger zwei Exemplare an die Bayerische Staatsbibliothek abliefern. Diese behält ein Exemplar und leitet das zweite nach dem Regional- bzw. Fachprinzip an eine andere bayerische Bibliothek weiter. Als zuständige Pflichtbibliothek erhält die Universitätsbibliothek Würzburg auf diese Weise ein Exemplar aller in Unterfranken veröffentlichten Publikationen.

Rechtliche Grundlage ist das Gesetz über die Ablieferung von Pflichtstücken (Pflichtstückgesetz - PflStG) vom 6.8.1986 (Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt 15/1986).

Darüber hinaus besteht eine Pflichtablieferungsverordnung für die Deutsche Nationalbibliothek.

In einem Merkblatt (PDF, 267 KB) haben wir die nötigen Anschriften für Sie zusammengefasst.