In Ihrer Seminararbeit müssen Sie alle verwendeten Quellen nennen, d. h. Sie müssen zitieren. Zitierstile gibt es aber viele, sie alle unterscheiden sich in mehrerlei Hinsicht voneinander. Wir empfehlen Ihnen deshalb, die Zitierweise in der Seminararbeit mit Ihrem Lehrer abzusprechen. Zum Zitieren gibt es auch ein E-Tutorial.
Wenn Sie von Ihrem Lehrer keine andere Empfehlung bekommen, schlagen wir Ihnen eine einfache und sehr gebräuchliche Zitiervariante vor:
1. Einträge im Literaturverzeichnis:
Wenn Sie mehr als drei Verfasser haben, geben Sie nur den ersten an, für die übrigen schreibt man: [u. a.]. Ein Herausgeber erhält den Zusatz (Hrsg.). Bei Zeitungsartikeln gehört zum Zitat das Tagesdatum.
Die Einträge in diesem Verzeichnis werden alphabetisch angeordnet. Ordnen Sie nach den Namen der Verfasser, soweit vorhanden. Bei Werken ohne oder mit mehr als drei Verfassern ordnet der Titel. Wenn Sie die Tabellenfunktionen Ihres Schreibprogramms verwenden, werden neu hinzukommende Literaturangaben automatisch einsortiert.
2. Zitate im Text - indirekt oder wörtlich zitieren
Sie können "indirekt" zitieren:
- "Brenner ist jedoch der Meinung, dass ..." (Brenner 2007, S. 316)
- "... nach Brenner ist ..." (Brenner 2007, S. 316)
- Für allgemeine Informationen zum Thema, zum Beispiel biographische Angaben oder Zeittafeln,
kann man auch Angaben machen wie: Informationen entnommen aus: "Der große Brockhaus".
Oder „wörtlich“:
Jedes wörtliche Zitat steht in Anführungszeichen. Direkt hinter dem Zitat kommt Ihre Quellenangabe.
Damit Sie nicht ständig alles wiederholen müssen, geben Sie eine Kurzform an.
Beispiel Buch: (Brenner 2007, S. 316)
Beispiel Aufsatz: (Berninger 1999, S. 53)
Oder: Quellen in der Literaturliste einfach durchnummerieren und dann im Text die Nummern angeben, Beispiel: (2, S. 316)