Max Mohr (1891 - 1937) – Arzt und Literat


Einband von Max Mohr: Die Freundschaft von Ladiz. Berlin: Deutsche Buchgemeinschaft, 1931 (Signatur 54/Rp 8,1876)

Einband von Max Mohr: Die Freundschaft von Ladiz. Berlin: Deutsche Buchgemeinschaft, 1931 (Signatur 54/Rp 8,1876)

Kleine Dauerausstellung der Abteilung Fränkische Landeskunde im Lesesaal Sondersammlungen

Vor 125 Jahren, am 17. Oktober 1891, wurde in Würzburg der spätere Arzt und Literat Max Mohr geboren, der 1937 im Exil in Shanghai starb. Er war in den zwanziger Jahren zeitweise als Theaterautor und Romanschriftsteller erfolgreich, im Münchner und Berliner Kulturbetrieb unterwegs und wurde bei renommierten Verlagen gedruckt, gleichzeitig aber blieb er stark seiner ländlichen Wahlheimat am Tegernsee verbunden. Als Jude musste er 1934 ins Exil gehen. Auch sein früher Tod bewirkte, dass Max Mohr heute weitgehend vergessen ist. In der Vitrine im Lesesaal Sondersammlungen werden Originalausgaben der Romane und Theaterstücke gezeigt sowie einige Publikationen der letzten Jahre von und über Max Mohr.

Die neue kleine Dauerausstellung der Abteilung Fränkische Landeskunde ist zu den Öffnungszeiten des Lesesaals Sondersammlungen (Mo, Di, Do, Fr 8.30-16 Uhr, Mi 8.30-18 Uhr) im Eingangsbereich des Lesesaals zu sehen.

07.09.2016, 16:18 Uhr